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FOTO: RUPERT OBERHÄUSER

Es gibt wenige Orte, an denen Mods neben Rockern, Hippies neben Skinheads oder Emos neben Punks stehen können, ohne eine abfällige Bemerkung, das Klappen eines Messers oder dem Spucken vor die Füße. Aber diese so unterschiedlichen und oft in Kämpfe verstrickten Jugendkulturen, zu denen auch Raver, Psychobillies, New Romantics, Graffitisprüher, Gothics und viele andere gehören, haben im Archiv der Jugendkulturen einen Ort der Harmonie gefunden, dem sie sich im wahren Leben entziehen würden. Sie leben hier weiter, für immer jung und stylisch, politisch und kreativ, in einer Bibliothek, welche die letzen 70 Jahre der Jugendkulturen vereint. Es finden sich Raritäten wie israelische Punk-Fanzines, die erste Bravo oder amerikanische Schülerzeitungen aus den 40er Jahren. Das Material reicht von Büchern über Videos, Kassetten, Poster, Flyern bis zu T-Shirts und Festivalbändchen.

Es kann für wissenschaftliche Recherchen, Journalisten und Filmemachern von Bedeutung sein. Als öffentliche Bibliothek ohne Gebühren stehen wir allen offen.

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