Der z/weite Blick


Eine Ausstellung über Diskriminierungen in Jugendkulturen

Als wichtige Themenbereiche werden unter anderem Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, sowie Sexismus und Homophobie in den verschiedenen Jugendkulturen wie beispielsweise Hip Hop, Metal, Skateboarding oder auch der Ultra- und Fußballfanszene beleuchtet. Der z/weite Blick bietet einen Einblick in die Problembereiche verschiedener Jugendkulturen und soll den eigenen Blick für verschiedene Arten von Diskriminierung schärfen.

Die Ausstellung umfasst insgesamt 18 Ausstellungstafeln. Auf diesen Tafeln wird differenziert und kritisch, gewissermaßen mit einem "zweiten Blick", auf verschiedene Szenen geschaut und dabei werden Fragen gestellt wie "Sind alle Skinheads Nazis?", "Wieso gibt es so wenig Mädchen in der Skateboarding-Szene?" oder "Sind alle Emos schwul?". Die Infotafeln sind gut lesbar und klären über verschiedene Diskriminierungsformen in den einzelnen Szenen auf. Sie geben Anregungen, die eigene Sicht zu hinterfragen und im besten Falle selbst aktiv zu werden oder sich mit bestehenden Initiativen zu vernetzen.

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Foto: Waldemar Salesski

Die Zielgruppe des von der Aktion Mensch geförderten und von Lonsdale unterstützten Projekts sind Jugendliche, Schüler_innen ab 14 Jahren, sowie deren Eltern oder Lehrer_innen. Gegen eine Gebühr kann die Wanderausstellung ausgeliehen werden, die genauen Ausleihbedingungen können direkt beim Archiv der Jugendkulturen erfragt werden und sind auch auf der die Ausstellung begleitenden Webseite www.der-z-weite-blick.de zu finden.

Kontakt: martin.gegenheimer@jugendkulturen.de oder 030 612 033 23

 

 

Die Ausstellung wurde gefördert von

AktionMensch

und unterstützt von

Londsdale